Österreichischer Muay Thai Titelkampf
Rote Ecke
Yeliz Aykac
„The Turkish Turbine“
🇦🇹 Team Jovanovic
- Alter
- 27
- Bilanz
- 4–1–0
Blaue Ecke
Fabienne Reiser
„Lioness“
🇦🇹 Novo Athletics Weiz
- Alter
- 22
- Bilanz
- 3–0–0
Sieger
Sieg für Fabienne Reiser Punkte
Turbine gegen Löwin – zwei Wege, ein Gürtel
Um diesen Gürtel geht es: Im Hauptkampf der Novo Athletics Fight Night 3 steht der Österreichische Muay-Thai-Titel bis 66,6 kg auf dem Spiel – und zwei Frauen, die ihn beide unbedingt wollen.
Yeliz Aykac (27, Team Jovanovic) trägt ihren Kampfnamen nicht zufällig: „The Turkish Turbine“. Sie kam über den Fitnesssport, merkte aber bald, dass ihr etwas fehlte. 2021 begann sie bei ihrem Trainer Sasa mit K-1 und Muay Thai – und fand genau das, wonach sie gesucht hatte. Mit ihm bestritt sie ihre ersten Kämpfe, mit ihm feierte sie ihre Siege. Vier Siege bei nur einer Niederlage stehen in ihrer Bilanz, und jeder Kampf, sagt sie, hat sie körperlich wie mental weitergebracht. Ihr Weg ist noch lange nicht zu Ende – Weiz soll die nächste Station sein.
In der anderen Ecke wartet die Lokalmatadorin: Fabienne „Lioness“ Reiser (22, Novo Athletics Weiz). Durch ihren Vater kam sie schon als Kind zum Kampfsport, verlor das Interesse, wurde im Irish Dance erfolgreich – und kehrte zurück. Seither macht sie keine halben Sachen: tagsüber Metallerin in einem männerdominierten Beruf, abends im Gym, wo sie mehr als alles gibt. Drei Kämpfe, drei Siege, ungeschlagen. Sie gibt nie auf, sie lässt sich nichts gefallen – eine Löwin eben. Und diesmal kämpft sie vor ihrem eigenen Publikum.
Die größere Kampferfahrung der Turbine gegen den unbändigen Willen der Löwin. Titelkampf, 3 × 3 Minuten, am 19. September in der Sporthalle Weiz – und am Ende trägt nur eine den Gürtel nach Hause.
Yeliz Aykac
Relativ früh habe ich mit Fitness begonnen. Eine Zeit lang war das genau das Richtige für mich, doch irgendwann merkte ich, dass mir etwas fehlte und Fitness allein nicht mehr meine Leidenschaft war.
Schon von klein auf hatte ich den Wunsch, in Richtung Kampfsport zu gehen. Im Jahr 2021 war es dann endlich so weit: Ich begann bei Sasa mit K1/Muaythai. Schon nach kurzer Zeit entwickelte sich aus dem Training eine echte Leidenschaft. Ich merkte, dass ich genau das gefunden hatte, wonach ich gesucht hatte.
Durch Sasa kam ich schließlich auch zum Kämpfen. Gemeinsam bestritten wir meine ersten Kämpfe, sammelten wertvolle Erfahrungen und konnten mehrere Siege feiern.
Jeder Kampf hat mich geprägt und mich sowohl körperlich als auch mental weitergebracht. Der Weg ist noch lange nicht vorbei – und genau das motiviert mich, jeden Tag weiterzumachen, härter zu trainieren und mich von Kampf zu Kampf weiterzuentwickeln.
Fabienne Reiser
In ganz jungen Jahren hat sie (geprägt durch ihren Vater) mit Kampfsport begonnen, aber bald das Interesse daran verloren.
dafür hat sie ihre Leidenschaft für irish Dance entdeckt. Sie hat schnell Forrtschritte gemacht und beachtliche Erfolge erreicht.
Dann kam der Wechsel. Zurück in den Kampfsport. Ihr gnzes Wesen, ihr ganzer Charackter ist auf Erfolg ausgelegt. Was immer sie macht : sie macht es richtig. Sie ist mit ganzem Herzen dabei.
Sie trainiert hart. Sie gibt mehr als alles. Tagsüber arbeitet sie als Metaller in einem Männerdominierten Beruf, abends gibt sie alles in einer extrem harten Sportart.
Sie gibt nie auf. Sie lässt sich nichts gefallen. Sie wird nie zurückstehen. Sie ist eine Löwin. Und was für eine...