Rote Ecke
Zeljko Mijatov
🇦🇹 Freelancer
- Alter
- 18
- Bilanz
- 5–7–0
Blaue Ecke
Marcel Hajek
🇦🇹 DIMOS
- Alter
- 31
- Bilanz
- 11–10–0
Der Härtetest – wer nach oben will, muss durch ihn durch
Es gibt Kämpfer, die sich ihre Bilanz zurechtlegen. Und es gibt Marcel Hajek.
Der 31-Jährige vom DIMOS ist Mitglied des österreichischen Nationalteams und kämpft dort, wo es am schwersten ist: WAKO-Weltmeisterschaft, Europameisterschaft – immer, überall, gegen jeden. 21 Kämpfe stehen in seinen Büchern, und wer so eine Karte spielt, sammelt keine geschönten Zahlen, sondern Erfahrung gegen die Besten. Seine letzten drei Kämpfe hat er verloren – auf einem Niveau, auf das sich viele gar nicht erst wagen. Aufgeben war noch nie sein Stil: Vom „Problemkind", wie er sich selbst nennt, hat ihn der Sport zu einem besseren Menschen gemacht. In Weiz will er die Serie brechen – vor Publikum, das echte Krieger zu schätzen weiß.
Auf der anderen Seite: Zeljko Mijatov. Gerade 18 Jahre alt – und schon 12 Kämpfe in den Büchern. Der junge Serbe ist eigentlich im Profiboxen zuhause, kämpft aber auch K-1, und wer ihn unterschätzt, macht einen Fehler: Er wird alles daransetzen, seinen Gegner zu Fall zu bringen. Für Mijatov ist dieser Kampf die Tür zum nächsten Level – und solche Türen gehen nicht von allein auf.
Der Aufsteiger gegen den Krieger. Hunger gegen internationale Erfahrung. K-1, Halbmittelgewicht (−70 kg), 3 × 3 Minuten – am 19. September in der Sporthalle Weiz.
Zeljko Mijatov
Ein junger Kämpfer aus Serbien. Im Pro-Boxing Bereich eigentlich zuhause, kämpft er auch K-1. Er ist ein klassischer Aufbau-Gegner, aber keiner den man unterschätzen darf.
Er wird versuchen seinen Gegner zu Fall zu bringen. Da wird er alles daran setzen.
Marcel Hajek
Mein Name ist Marcel Hajek, ich bin 31 Jahre alt und habe mittlerweile 21 Kämpfe bestritten – davon 11 Siege und 10 Niederlagen.
Einen meiner Siege konnte ich durch KO holen.
Vor etwa 8 Jahren habe ich mit dem Kickboxen begonnen.
Damals war ich nicht gerade das einfachste „Problemkind“ und hatte meine Emotionen nicht immer unter Kontrolle.
Durch den Kampfsport bin ich schließlich ins Kampfsportcenter Dimos gekommen.
Was anfangs einfach nur ein Sport war, wurde mit der Zeit zu einem großen Teil meines Lebens.
Ich habe dort unglaublich viel Spaß und Freude am Kickboxen gefunden. Aber vor allem habe ich gelernt, dass im Leben nicht immer alles nur schwarz oder weiß ist – manchmal gibt es auch ein Grau dazwischen.
Der Sport hat mich definitiv zu einem besseren Menschen gemacht. Noch mehr als der Sport selbst waren es aber das Gym und vor allem die Menschen dort, die mich geprägt und auf meinem Weg begleitet haben.
Dafür bin ich bis heute dankbar.